
Gegen alles ist ein Kraut gewachsen.
Waldmeister – Mottenschutz und Maibowle
Die Pflanze ist in Europa, Sibirien sowie Nordafrika beheimatet und insbesondere in Buchen- und Mischwäldern an moosig-moorigen Stellen anzutreffen.
Der Inhaltsstoff Cumarin wird während des Trocknens der Blätter freigesetzt und verursacht den typischen Waldmeistergeruch.
Waldmeister ist als Aromastoff in der Süßwaren- und Likörindustrie nach wie vor sehr beliebt. Er dient zum Aromatisieren von Vermouth, Magenbitter und Kräuterlikören. Den meisten mag er als Sirup und in Form des Wackelpuddings bekannt sein. Als Geheimtipp gilt die Anwendung der getrockneten Blätter, in Duftkissen eingearbeitet und in den Kleiderschrank gelegt, als erfolgreicher Schutz gegen Motten.
Die klassische Maibowle wurde traditionsgemäß mit frischen Zweigen des Waldmeisters sowie mit Sekt oder Weißwein hergestellt. Heute sollte statt dessen nur noch der Sirup verwendet werden.
Zubereitung der Maibowle (alkoholfrei):
Pro Glas 40 ml kalten Pfefferminztee mit 20 ml Waldmeistersirup, 20 ml Limettensaft und 20 ml Mineralwasser mischen.
Die Bowle ist besonders im gekühlten Zustand sehr erfrischend und wohltuend bei Magenkrämpfen und Verdauungsbeschwerden.
Mehr dazu in unserem Informationsflyer.