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Demenz – Erscheinungsformen und Hilfe für Betroffene

Gesundheitstipps

Im Alter können die körperlichen und geistigen Fähigkeiten nachlassen. Einige Veränderungen sind altersbedingt, andere Anzeichen einer Krankheit. Das Risiko, an Demenz zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter: Zwischen 80 und 90 Jahren ist fast jeder Dritte betroffen.

Woran erkennen Sie eine Demenz und wo bekommen Sie Unterstützung?

Übrigens: Vom bis 08. September haben Sie die Möglichkeit, sich in der Adler Apotheke die Demenz-Musterwohnung anzuschauen. Dort bekommen Sie Tipps, wie Sie mit einfachen Mitteln Ihre Wohnung oder die Ihrer Angehörigen demenzgerechter gestalten können.

Erscheinungsformen einer Demenz

Jeder Mensch – egal ob alt oder jung – hat Momente, in denen er sich an bestimmte Termine oder Namen nicht erinnern kann. Die Vergesslichkeit eines Demenzkranken geht darüber weit hinaus. Patienten erinnern sich manchmal zum Beispiel nicht einmal mehr an die Funktion eines Telefons.
Folgende Erscheinungsformen kann eine Demenz haben:

  • Gedächtnislücken im täglichen Leben und im Beruf
  • Schwierigkeiten bei gewohnten Handlungen wie Mahlzeiten zubereiten, einkaufen etc.
  • Sprachprobleme mit Wortfindungsstörungen
  • Orientierungslosigkeit in gewohnter Umgebung
  • Verlust des Zeitgefühls
  • Verlegen von Gegenständen an ungewöhnliche Orte, z.B. Autoschlüssel im Kühlschrank
  • starke, unerklärliche Stimmungsschwankungen
  • starke Persönlichkeitsveränderungen geprägt von Misstrauen, Angst und Verwirrung
  • mangelnde Unternehmungslust, soziale Isolation

Medikamente gegen Demenz

Es gibt zurzeit noch keine Medikamente, die eine Demenzerkrankung verhindern oder heilen können. Durch die medikamentöse Therapie kann ein Fortschreiten der Erkrankung verzögert werden. Die rechtzeitige Behandlung kann die Lebensqualität der Patienten entscheidend beeinflussen. Das gilt vor allem bei Patienten unter 80 Jahren, bei denen die Demenz früh erkannt wird. Zusätzlich werden einzeln auftretende Symptome wie Depressionen oder Angstzustände behandelt.

Unterstützende Maßnahmen

Der Extrakt aus den Blättern des Ginkgo-Baumes hat sich in der Therapie von Durchblutungsstörungen und bei leichten Gedächtnisproblemen bewährt. Die Zufuhr von Vitaminen, Antioxidantien und ungesättigten Fettsäuren wie Omega-3- Fettsäuren bewirkt einen Zellschutz, denn diese binden freie Radikale. Die Vitamine A, C, E, Folsäure und das Spurenelement Selen spielen hierbei u.a. eine entscheidende Rolle. In einer ausgewogenen Ernährung kommen diese meist ausreichend vor.

Wo bekommen Betroffene Informationen und Hilfe?

  • körperliche und psychologische/neurologische Untersuchung durch den Hausarzt oder Neurologen
  • Beratung in der Apotheke zu Medikamenten, Einnahme, Nebenwirkungen, Verträglichkeit, etc.
  • psychologische Hilfe bei Verhaltensänderungen durch Therapeuten
  • Selbsthilfegruppen (zum Beispiel: Stiftung MitMenschlichkeit der Diakonie Hamburg)

Wer hilft Angehörigen?

  • Verhaltens-Tipps für Pflegende durch den behandelnden Arzt
  • professionelle Ambulante Pflegedienste oder teilstationäre/stationäre Einrichtungen als Entlastung
  • Beratung z. B. durch die Alzheimer-Gesellschaft bezüglich Betreuung, Ernährung, Recht, Finanzielles etc.

Haben Sie weitere Fragen? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

Link-Tipps

Alzheimer Gesellschaft Hamburg
Stiftung MitMenschlichkeit der Diakonie Hamburg


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