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Hilfe – alles blüht!

Heuschnupfen

Wer unter Heuschnupfen leidet, hat am Frühling wenig Freude: Augentränen, Niesattacken, Triefnase – und das sind wohl noch die harmlosesten Symptome einer Allergie.

Wie kommt es zu einer allergischen Reaktion?

Jeder Mensch hat sowohl ein unspezifisches Abwehrsystem, die natürliche Widerstandskraft, als auch und ein spezifisches Abwehrsystem, das Immunsystem. Beide Abwehrsysteme verfügen über eine Reihe von Eiweißen und Zellen, die den gesunden Körper gegen Fremdstoffe schützen.
Bei jedem körperfremden Stoff prüft das Abwehrsystem, ob es sich um einen schädlichen oder einen unschädlichen Stoff handelt. Beim Allergiker reagiert dieses System nach einem eigenen Prinzip: Es überreagiert auf Stoffe, die einen gesunden Menschen überhaupt nicht belästigen.

Die Abwehr spielt verrückt

Die Abwehrmechanismen eines Allergikers sind in verschiedener Weise gestört: Das Immunsystem kann nicht mehr zwischen unschädlichen und schädlichen Stoffen unterscheiden. Deshalb führen dann auch eigentlich harmlose Substanzen wie Gräser oder Milcheiweiß zu Abwehrreaktionen. Dabei werden viel mehr Antikörper gebildet als bei einer normalen Abwehrreaktion nötig wären. Diese Antikörper führen aber nicht zu einer Immunität, sondern zu einer Sensibilisierung. Das heißt, der Betroffene reagiert überempfindlich – also allergisch.

Wie man eine Allergie erkennt

Nach der Erläuterung der Krankengeschichte wird mit Hilfe eines Hauttests (durchgeführt von einem Allergologen) geprüft, wogegen eine Allergie besteht. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit, mit einem Bluttest, sogenannten Provokationstests, oder (bei Nahrungsmittel-Allergien) mit einer diagnostischen Diät den Auslöser einer Allergie festzustellen.
Dabei gibt es Allergien, die sehr leicht zu erkennen sind und es gibt Symptome, bei denen es auch nach monatelangen Bemühungen nicht gelingt, sie eindeutig als Allergie zu diagnostizieren.

Antihistaminika

Allergischer Schnupfen und andere Allergien können mit Medikamenten behandelt werden. Diese Arzneimittel unterdrücken die allergische Reaktion schon im Vorwege. Die Präparate heißen Antihistaminika und hatten früher den Ruf, müde zu machen. Heute gibt es jedoch Substanzen, die nur eine geringe oder gar keine ermüdende Wirkung mehr haben. Antihistaminika gibt es in Form von Tabletten, Nasenspray, Inhalationen und Augentropfen.  

Schnelle Hilfe dank Nasenspray

Treten die Symptome eines Heuschnupfens grundsätzlich zeitlich begrenzt auf, können antiallergisches Nasenspray und Augentropfen recht gut helfen. Die Auswahl an entsprechenden Sprays und Tropfen ist groß, sodass wir Ihnen gern das individuell richtige Präparat empfehlen. Augentropfen gibt es praktischerweise vielfach in sogenannten „Einmal-Packungen“. Lassen Sie sich von uns beraten!

Die Immuntherapie

Um eine Allergie in den Griff zu bekommen, wird meist empfohlen, das Allergen zu meiden. Ist dies, wie beim Heuschnupfen, nicht möglich, kann eine Immuntherapie helfen.

Das Prinzip der Immuntherapie besteht darin, dass der Patient mit langsam steigenden Mengen des krankheitsauslösenden Allergens „konfrontiert“ wird. Entweder per Injektion oder in Form von Tropfen oder Tabletten.

Die Immuntherapie ist allerdings sehr zeitaufwendig und sollte in der Zeit beginnen, in der die Allergenbelastung am niedrigsten ist. Die Erfolgsaussichten sind dann am größten, wenn die Allergie erst kurze Zeit besteht.

Achtung:

Jede Allergie sollte rechtzeitig ärztlich behandelt oder zumindest begutachtet werden. Denn eine unbehandelte allergische Erkrankung kann – nach einem sogenannten „Etagenwechsel“ – vom harmlosen Schnupfen zur Asthma-Erkrankung auswachsen.

Falls Sie unter Heuschnupfen leiden, kommen Sie auf uns zu, wir beraten Sie gern!

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