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Hibiskus

Arzneipflanze des Monats

Ursprünglich aus Afrika stammend ist der Hibiskus mittlerweile auch in Deutschland weit verbreitet und ziert zahlreiche Gärten mit seinen großen Blüten. Dabei lassen sich die leuchtend roten Hibiskusblüten medizinisch zum Beispiel in Teerezepturen nutzen.

Vorkommen

Wahrscheinlich war die Pflanze ursprünglich in Angola beheimatet. Heute wird sie weltweit in den Tropen kultiviert. Die Importe kommen insbesondere aus dem Sudan, Ägypten, Thailand, Mexiko und China.

Name

Der Name Hibiskus leitet sich vom lateinischen (h)ibiscum ab, aus dem der althochdeutsche Begriff ibisca, dann in der mittelhochdeutschen Sprache ibesch(e) und schließlich der deutsche Begriff Eibisch wurde. Allerdings darf aufgrund der gleichen deutschen Bezeichnung der Hibiskus damit nicht mit einer anderen medizinisch genutzten Pflanze verwechselt werden: dem „Echten Eibisch“ (Althaea officinalis), der gegen Reizhusten eingesetzt wird. Dieser gehört zwar wie der Hibiskus zur Familie der Malvengewächse, ist aber eine andere Pflanze. Weitere Synonyme wie „Sabdariff-Eibisch“, „Sudan-Eibisch“, „Rama“, „Afrikanische Malve“, „Nubiablütentee”, „Roselle“ oder auch „Karkadé“ lassen sich auf die afrikanische Herkunft zurückführen.

Inhaltsstoffe

Zu den Hauptinhaltsstoffen gehören mit einem Gehalt von 15-30% die Pflanzensäuren. Neben der Zitronen-, Apfel- und Weinsäure ist es vor allem die sogenannte Hibiskussäure, die für den charakteristischen säuerlichen Geschmack des Malventees verantwortlich ist. Die weinrote Farbe des Tees wird von den zu 1,5% enthaltenen Pflanzenfarbstoffen (Anthocyane) hervorgerufen. Außerdem haben die Blüten einen hohen Gehalt an Schleimstoffen.

Anwendung

Als koffeinfreies Erfrischungsgetränk ist der Hibiskustee sehr beliebt. In Ägypten und im Sudan ist er als Karkadé bekannt, in Mexiko dagegen als Agua de Jamaica. Aufgrund ihrer tief roten Farbe werden Hibiskusblüten häufig zur Färbung in Teemischungen verwendet. In größeren Mengen genossen sollen die Blüten eine leicht abführende Wirkung haben. In der Volksmedizin werden sie gegen Bluthochdruck, Gallenbeschwerden und Appetitlosigkeit angewendet. Diese Wirkungen sind allerdings nicht wissenschaftlich belegt. Durch den hohen Schleimgehalt werden die Blüten als Abkochung zur Behandlung nässender Haut bei allergischen Ekzemen teilweise empfohlen.

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