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Medikationsmanagement in der Apotheke

Gemeinsame Sache:

Johannes Handschick ist Dialysepatient. Er nimmt elf verschiedene Arzneimittel ein. Grund genug, um sich in der Hamburger Adler Apotheke Unterstützung fürs Medikationsmanagement zu holen. Ein Beispiel, das nachdenklich macht.

Um sechs Uhr früh von Hamburg nach Münster, immer wieder: Für Britt Kaulen haben sich die Mühen gelohnt. „Bei der Apothekerkammer Westfalen-Lippe habe ich mich zur AMTS-Managerin ausbilden lassen. Unseren Kunden können wir jetzt ein noch besseres Medikationsmanagement anbieten.“ Die Fortbildung der Apothekerkammer zum Thema Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) ist bundesweit einzigartig. Dabei wächst der Bedarf nach fundierter Patientenberatung und Medikationsanalyse überall. Die Apotheke kann schon heute ein Medikationsmanagement anbieten, das in Absprache mit den behandelnden Ärzten unerwünschte Wechselwirkungen vermeidet und dem Patienten das gute Gefühl gibt, dass er mit seiner Medikation nicht alleine bleibt.

DIE VISION HEIßT: GEMEINSAM

Ärzte sind seit Oktober 2016 dazu verpflichtet, für Patienten, die mindestens drei Präparate dauerhaft einnehmen, einen Medikationsplan zu erstellen. Die Apotheke ist hier nicht mit im Boot. Es sei denn, der Patient legt den Plan in der Offizin vor, um beispielsweise freiverkäuflich erworbene Medikamente zu ergänzen. Im Sinne der Patientensicherheit könnte das mehr genutzt werden. Deshalb gibt es bereits ein Pilotprojekt für ein gemeinsames Medikationsmanagement in Sachsen und Thüringen (ARMIN). Es soll das gemeinsame Arbeiten der Heilberufler stärken, die Mehrarbeit wird durch die Krankenkasse vergütet. In Zukunft sollen alle relevanten Daten des Patienten digital synchronisiert auf einen Blick vorliegen.

DER PATIENT

Die Hamburger Adler Apotheke verblistert Medikamente für Altenheime und führt in diesem Rahmen bei jedem Patienten ein Medikationsmanagement durch. Um die Kommunikation zwischen Arzt, Apotheke und Einrichtung schon jetzt digital zu stärken, hat die Adler Apotheke mit dem CareConnector sogar ein eigenes Programm entwickelt. Auf ähnliche Weise betreut sie auch Kunden wie Johannes Handschick. Seit seiner Nierentransplantation vor vielen Jahren nimmt er täglich bis zu elf verschiedene Medikamente ein. „Darum wollte ich mich nicht mehr alleine kümmern. Ich habe mich dann selbst auf die Suche nach einer Apotheke gemacht, um mich unterstützen zu lassen.“

Die Adler Apotheke war nicht die erste, in der Johannes Handschick nach dem Medikationsmanagement fragte. Andere lehnten freundlich ab: Sicherheitsbedenken. Für Britt Kaulen unverständlich: „Wir bieten das unseren Kunden schon immer an. Zunächst analysieren wir mit dem Kunden in einem ausführlichen Gespräch die aktuelle Medikation. Dabei werden häufig auch Unverträglichkeiten oder Probleme geschildert. Manchmal schicken wir den Kunden danach mit konkreten Hinweisen an der Hand zu seinem Arzt. Oder wir sprechen direkt mit dem Arzt über eventuelle Anpassungen.“

So ging man auch bei Johannes Handschick vor. Damit war auch sein behandelnder Arzt sehr zufrieden: „Der unterstützt das, schließlich ist auch ihm wichtig, dass meine Immunsuppression als Nierentransplantierter aufrechterhalten bleibt. Und mit der Hilfe der Adler Apotheke vergesse ich kein Medikament mehr.“

Britt Kaulen erkennt schnell den Bedarf eines Kunden: „Manche Patienten wirken unsicher oder äußern im Nebensatz Probleme mit einem Medikament. Da muss man gut zuhören und kann dann auf unser Angebot hinweisen. Wir werden aber auch hin und wieder direkt von Patienten angesprochen. Wie im Beispiel von Herrn Handschick.“

VERTRAUEN IST DIE BASIS

Nicht nur die Beziehung zum Patienten braucht Vertrauen – auch die zu den Ärzten. Ein gutes Verhältnis ist wichtig für den Erfolg des Medikationsmanagements. Im Idealfall sieht der Arzt die Apotheke als Partner, der als weitere Kontrollinstanz für mehr Sicherheit sorgt. Britt Kaulen: „Die meisten Ärzte sind dankbar für unser Mitdenken. Gerade wenn es um Wechselwirkungen geht. Man muss als Apotheke einfach den richtigen Ton treffen, wenn man Ärzte auf pharmakologische Details hinweist.“

Und wer bezahlt das Ganze? Immerhin wird hier mit großer Fachkompetenz ein besonderer Service angeboten. Mit Erstanalyse, fortlaufender Verblisterung der Medikamente und kontinuierlicher Betreuung. Britt Kaulen betont daher: „Eine ausführliche Medikationsanalyse kostet 60 Euro, für unsere Stammkunden bieten wir sie für 30 Euro an. Für die Verblisterung der Medikamente nimmt die Adler Apotheke zehn Euro im Monat. Momentan kommen die Patienten selbst dafür auf. Es wäre wünschenswert, wenn die Krankenkassen zukünftig die Kosten übernehmen würden. Schließlich senkt das Medikationsmanagement das Risiko von Wechselwirkungen oder von falscher Medikamenteneinnahme.“ Laut Apothekerkammer Westfalen-Lippe werden nur gut 50 Prozent der verordneten Medikamente sachgemäß und regelmäßig eingenommen. Besonders schwierig wird es bei sogenannten Polypharmazie-Patienten (= Patienten mit mehr als fünf Medikamenten). Der Nutzen liegt auf der Hand. Auch bei weniger als elf Arzneimitteln.

Weitere Informationen zum Medikationsmanagement bei der Privilegierten Adler Apotheke

Weitere Informationen zur Verblisterung bei der Privilegierten Adler Apotheke


Quelle:
Chefredaktion/V. i. S. d. P. Tanja Wilcke-Pasternacki, GEHE Pharma Handel GmbH
Konzept, Redaktion, Gestaltung & Realisation: www.thillmannundteam.de
Foto: Hauke Hass/vor-ort-foto.de

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